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FVCML0208 10

Schulprogramm


Leitbild | Pädagogisches Konzept | Künstleriches Konzept | Organisation | Hausordnung | Disziplinarordnung | Begabtenförderung |Zusammenarbeit | Projekte | Gesundheitsaspekte | Bibliothek | Interne Evaluation |
Konvent-Geschäftsordnung

1. Leitbild

1.1. Bildungseinrichtung

  • Wir erfüllen eine öffentliche Aufgabe als Bildungseinrichtung mit pädagogischem und kulturellem Auftrag.

1.2. Kollegium

  • Wir sind ein Team von diplomierten Musiklehrpersonen und führen Kinder, Jugendliche und Erwachsene an ein ausdruckstarkes, lebendiges Musizieren heran.

1.3. Freude und Erfahrung

  • Wir geben unsere Freude an der Musik, unsere Erfahrung und unser künstlerisches Selbstverständnis durch einen fundierten Instrumental-, Gesangs- und Rhythmikunterricht in Verbindung mit Ensemblespiel an unsere Schülerinnen und Schüler weiter.

1.4. Unterricht

  • Wir gehen im kontinuierlichen, zielorientierten Unterricht auf Interessen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler ein. Neben der Vermittlung von instrumentalen Fähigkeiten geben wir breit gefächertes musisches Wissen an unsere Schülerinnen und Schüler weiter.

1.5. Musikkultur

  • Wir fördern die Pflege der abendländischen Musik mit offenem Blick für andere Kulturen und moderne Stilrichtungen.

1.6. Öffentliche Veranstaltungen

  • Wir tragen durch öffentliche Veranstaltungen, auch in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, zum kulturellen Leben in der Gemeinde Münchenstein bei.

1.7. Qualität

  • Wir sichern die Qualität unserer Arbeit durch aktive Schulentwicklung in Zusammenarbeit mit  Schulleitung und Schulrat.

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2. Pädagogisches Konzept

  • Wir setzen uns mit all unseren Möglichkeiten für die Vermittlung von Musik ein.
  • Wir gehen auf die individuellen Voraussetzungen, Neigungen und Entwicklungen der SchülerInnen ein und schaffen eine optimale Lehr- und Lernsituation.
  • Wir fördern die Sozialkompetenz der SchülerInnen durch gemeinsames Musizieren.
  • Wir bereiten den Unterricht zielorientiert vor und lassen Raum für Spontaneität, Kreativität und Ideenreichtum.
  • Wir reflektieren selbstkritisch und lösungsorientiert über unser pädagogisches Handeln.

2.1. Unterrichtsmethodik

  • Wir sind nicht an Lehrpläne gebunden und frei in der Wahl der Unterrichtsmethoden.

2.2. Unterrichtsziele

2.2.1.Allgemein

  • Grundausbildung im Instrumental- oder Gesangsunterricht.
  • Ganzheitliche Entwicklung der Persönlichkeit.
  • Offenheit und Neugier für alle Aspekte der Musik.
  • Entwicklung eines  ästhetischen Bewusstseins.
  • Breite Entfaltung musikalischer Fähigkeiten.     
  • Anhaltendes Interesse an aktivem Musizieren.

2.2.2. Im Detail

Motorische Ziele
  • Allgemeines Körperbewusstsein.
  • Spieltechnik.
  • Erfahren von Rhythmus, Dynamik und Klang durch Bewegung.
  • Koordination von Bewegungsabläufen.
Emotionale Ziele
  • Freude am Musizieren
  • Aufbau einer dauerhaften Motivation
  • Musikalische Ausdrucksfähigkeit
  • Spüren und Gestalten musikalischer Verläufe
  • Zugang zu unbekannter und ungewohnter Musik
  • Musikalische Kreativität
Kognitive Ziele
  • Grundkenntnisse der Musiktheorie
  • Grundwissen in Stil- und Interpretationsfragen
  • Eigenständiges Lösen spieltechnischer Probleme
Auditive Ziele
  • Bewusstes Hören
  • Wahrnehmung melodischer, rhythmischer und harmonischer Spannungsverläufe
  • Klangsinn und Intonation
  • Verbindung von Hören und Bewegung

Soziale Ziele

  • Positive Lehrer-Schüler-Beziehung
  • Entspannte und förderliche Lernatmosphäre
  • Sozialkompetenz durch gemeinsames Musizieren und Bewegen

Persönlichkeitsformende Ziele

  • Selbstvertrauen und Sicherheit im Auftreten
  • Urteilsfähigkeit in musikalischen Belangen
  • Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Selbstdisziplin und Selbstwahrnehmung
  • Selbständigkeit und Eigenverantwortung

2.3. Lernfelderund Unterrichtsinhalte

  • Zusammenspiel
  • Interpretation
  • Improvisation
  • Blattspiel
  • Auswendigspiel
  • Spieltechnik
  • Körperschulung
  • Musiktheorie
  • Werkanalyse
  • Gehörschulung
  • Musikgeschichte
  • Instrumentenpflege
  • Instrumentenkunde
  • Rhythmische Schulung
  • Komposition
  • Arrangement

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3. Künstlerisches Konzept

  • Wir fördern die Mitwirkung unserer Schülerinnen und Schülern in Ensembles und Orchestern und beteiligen uns im Unterricht an der Vorbereitung.
  • Alle Schülerinnen und Schüler beteiligen sich mit unserer Unterstützung an Konzerten:
  • Klassenstunden
  • Musizierstunden
  • Familienkonzerte
  • Öffentliche Auftritte
  • Konzerte für Fortgeschrittene
  • Projekte
  • Orchesterkonzerte
  • Die Konzerttätigkeit von Lehrpersonen ist erwünscht und wird von der Schulleitung unterstützt.

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4. Organisation

4.1. An- Ab- und Ummeldung

4.1.1. Anmeldung

  • Die Anmeldung erfolgt schriftlich mit dem offiziellen Anmeldeformular der Musikschule. Gleichzeitig werden damit Schulordnung und Schulgeldordnung anerkannt.

4.1.2. Abmeldung

  • Die Abmeldung erfolgt schriftlich mit dem offiziellen Abmeldeformular der Musikschule und mit Visum der Lehrperson.

4.1.3. Ummeldung

  • Ein Antrag für einen Kurs- oder Lehrpersonenwechsel erfolgt schriftlich mit dem offiziellen Ummeldeformular und mit Visum der Lehrperson.

4.1.4. Termine

  • 15. Mai für Semester 1 (August-Januar)
  • 15. November für Semester 2 (Februar-Juli)

4.1.5. Formulare

  • Alle Formulare können bei den Lehrpersonen, im Sekretariat oder im Internet auf der Homepage der Musikschule  bezogen werden.

4.1.6. Kommunikation

  • An und Abmeldetermine werden im Wochenblatt, im Internet und in den Musikzimmern publiziert.
  • Die Lehrpersonen weisen frühzeitig auf die Termine hin.

4.1.7. Versand

  • Zusammen mit der Info-Broschüre werden Anmeldeformulare an die Schülerinnen und Schüler der 1. Primarschulklassen, sowie an die noch nicht erfassten Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen gesendet.

4.2. Eintrittsalter  -  Altersbegrenzung

4.2.1. Eintrittsalter

  • Der Eintritt erfolgt in der Regel ab der 2. Primarschulklasse. Ein früherer Eintritt (frühestens ab 2. Kindergarten) ist mit einer Abklärung durch die Lehrperson möglich.

4.2.2. Altersbegrenzung

  • Das Unterrichtsangebot steht auch Erwachsenen zur Verfügung.
  • Die Gemeinde stellt für  Erwachsenenunterricht Raum und Administration zur Verfügung.
  • Bei Platzmangel und Kapazitätsengpässen der Lehrpersonen, haben Schülerinnen und Schüler bis 25 Jahre Vortritt.

4.3. Unterricht

4.3.1. Unterrichtsformen

  • In der Regel wird der Instrumental- oder Vokalunterricht als Einzelunterricht erteilt.
  • Bei günstigen Voraussetzungen ist auch Gruppenunterricht möglich. Pro Teilnehmer muss minimal eine 0.50 Lektion belegt werden.
  • Es sind auch Kombinationen möglich.

4.3.2. Lektionsdauer

  • 25 Minuten (0.50 Lektion)
  • 40 Minuten (0.75 Lektion) 
  • 50 Minuten (1.00 Lektion)
  • Anfänger beginnen in der Regel mit  einer  0.50 Lektion. Ein Antrag auf Änderung der Unterrichtsdauer erfolgt mittels offiziellem Formular und Visum der Lehrperson. Formulare können bei den Lehrpersonen, im Sekretariat oder im Internet auf der Homepage der Musikschule bezogen werden.

4.3.3. Privatunterricht

  • An der Musikschule Münchenstein wird kein Privatunterricht erteilt.

4.4. Schulgeld

4.4.1. Bestimmungen

  • Die Schulgeldtarife werden jährlich vom Schulrat überprüft und ggf. der Teuerung angepasst.
  • Tarifänderungen werden den Erziehungsberechtigten rechtzeitig vor dem An- und Abmeldetermin schriftlich mitgeteilt.

4.4.2. Tarife

  • Das Tarifblatt wird der Info-Broschüre beigelegt und im Internet publiziert.
  • Bei abgeschlossener Ausbildung gilt der Erwachsenentarif ab dem  Semester nach dem 18. Geburtstag.
  • Für SchülerInnen in Ausbildung gilt der Jugendtarif bis zum 1. Semesterbeginn nach dem 25. Geburtstag.

4.4.3. Fakturierung

  • Die Fakturierung per 15. Februar  und 15. September. Teilzahlungen sind möglich.

4.4.4. Rabatt

  • Die Musikschule gewährt Geschwisterrabatt. Dieser wird automatisch generiert.
  • 2 Kinder 10%, 3 Kinder 15%, 4 Kinder 20%.
  • Die Musikschule gewährt 20% Sozialrabatt für steuerbare Einkommen bis CHF 35'000.
  • Die Musikschule gewährt 10%Sozialrabatt für steuerbare Einkommen bis CHF 40'000.
  • Der Sozialrabatt muss einmalig mittels Formular beantragt werden.
  • Die Berechtigung zum Bezug von Sozialrabatt wird jährlich von der Steuerverwaltung auf Antrag der Schulleitung kontrolliert.

4.4.5. Bestimmungen zum Erwachsenenunterricht

  • Der Erwachsenentarif deckt die Personalkosten der Lehrpersonen. Die Gemeinde stellt für  Erwachsenenunterricht Raum und Administration zur Verfügung.
  • Bei Platzmangel und Kapazitätsengpässen der Lehrpersonen, haben Schülerinnen und Schüler bis 25 Jahre Vortritt.

4.5. Angebot

4.5.1. Instrumental Einzelunterricht:

  • Blockflöte, Panflöte, Querflöte
  • Oboe, Fagott Klarinette, Saxophon
  • Trompete, Horn, Posaune
  • Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass
  • Gitarre, E-Gitarre, E-Bass
  • Klavier, Cembalo, Orgel, Keyboard
  • Harfe, Mandoline, Akkordeon,
  • Schlagzeug (Drumset, Vibraphon, Xylophon, Marimbaphon, Pauken)

4.5.2. Vokalunterricht:

  • Sologesang

4.5.3 Klassen- und Gruppenkurse:

  • Musikalische Früherziehung
  • Grundkurs 2 (im Primarschulstundenplan integriert)
  • Rhythmik
  • Gehörbildung
  • Ensemble / Kammermusik
  • Streichorchester
  • Jugendmusik (Blasorchester)
  • Kinderchor, Vokalensemble

4.6. Schülerzuteilung

  • Die Zuteilung der Schülerinnen und Schüler erfolgt durch die Schulleitung nach Absprache mit den Lehrpersonen der Fachgruppen. Entscheidende Faktoren sind die Vertragsbedingungen und die Verfügbarkeit der Lehrpersonen. Wünsche der Erziehungsberechtigten werden wenn möglich berücksichtigt.
  • An der Musikschule Münchenstein werden keine Eignungsabklärungen durchgeführt.
  • Bei einzelnen Instrumenten kann es nötig sein den Stand der physischen Entwicklung abzuklären.

4.7. Ensembles / Kammermusik

4.7.1. Bedingungen

  • Einzelunterricht
  • Empfehlung der Lehrperson
  • Regelmässige Teilnahme an den Proben
  • Mindestens drei Teilnehmer oder Klavierduo
  • Verpflichtung zu öffentlichen Auftritten
  • Austritte sind nur Ende Semester oder in Absprache mit der Ensembleleitung nach einem Projekt.

4.7.2. Kosten

  • Die Ensembles sind für die Teilnehmer kostenlos. Nach mindestens 5 Jahren Unterricht ist eine kostenlose Teilnahme auch ohne Einzelunterricht möglich.

4.8. Instrumentendemonstration

4.8.1. Bazar

  • Jährlich wird im Frühjahr eine Instrumentendemonstration durchgeführt, an welcher grundsätzlich alle Instrumente vertreten sind.
  • In Absprache mit der Schulleitung kann auf eigene Kosten eine Stellvertretung engagiert werden.

4.8.2. Unterrichtsbesuch/ Schnupperstunde

  • Nach Absprache (Anmeldung) mit den Lehrpersonen sind Unterrichtsbesuche möglich.

4.9. Erwartungen an die Erziehungsberechtigten

  • Unterstützung bei der musikalischen Ausbildung
  • Verantwortung für regelmässiges Üben
  • Verantwortung für kontinuierlichen Besuch des Unterrichts
  • Kontaktpflege mit den Lehrpersonen

4.10. Pflichten der Schülerinnen und Schüler

  • Kontinuierlicher Besuch des Unterrichts
  • Regelmässiges Üben
  • Mitwirkung an Aktivitäten der Musikschule

4.11. Aufgaben des Sekretariats

  • Die Aufgaben des Sekretariats umfassen folgende Bereiche:
  • Administration
  • Korrespondenz
  • Protokoll Schulrat
  • Mietinstrumente
  • Auskunft, Öffentlichkeitsarbeit
  • Fakturierung, Inkasso, Mahnungswesen
  • Buchführung Instrumenten- und Aktivitätenfonds

4.12. Aufgaben des Schulrats

Der Schulrat

  • ist Anstellungsbehörde der Lehrpersonen und der Schulleitung.
  • genehmigt das Schulprogramm.
  • reicht das Budget zu Händen des Gemeinderats ein.
  • führt regelmässige Mitarbeitergespräche mit der Schulleitung.
  • Beschwerdeinstanz

 4.13. Aufgaben der Lehrpersonen

4.13.1. Unterricht

  • Wir unterrichten gemäss unserem pädagogischen und künstlerischen  Konzept.
  • Wir beurteilen unsere Schülerinnen und Schüler regelmässig.
  • Wir führen bei den Schülerinnen und Schülern im Vorfeld der An- und Abmeldetermine Standortbestimmungen durch.
  • Wir beteiligen uns mit unseren Schülerinnen und Schülern an Musizierstunden und Schülerkonzerten.
  • Wir streben guten Kontakt zu den Erziehungsberechtigten an.

4.13.2. Administration

  • Wir erfüllen administrative Aufgaben schnell und zuverlässig.
  • Wir erstellen den Stundenplan in Absprache mit den Schülern (Eltern) und der Schulleitung (Raumzuteilung).
  • Wir führen schriftliche Schülerabsenzenkontrollen. Sie können auf dem Sekretariat deponiert werden.
  • (Aufbewahrungszeit mindestens 2 Jahre)
  • Wir führen bei Bedarf Eignungsabklärungen durch.

4.13.3. Persönliche Entwicklung

  • Wir bilden uns regelmässig weiter.
  • Wir beteiligen uns an der im Schulprogramm definierten Evaluation.

4.13.4. Schulentwicklung

  • Wir beteiligen uns im Rahmen unserer Möglichkeiten und gemäss der kantonalen Verordnung für Musikschulen  an Konferenzen, Konventen und Arbeitsgruppen.
  • Wir beteiligen uns an der Instrumentendemonstration nach Absprache mit dem Fachkollegium.

4.14. Aufgaben der Schulleitung

4.14.1. Betreuung der Lehrpersonen

  • Unterrichtsbesuch
  • Besuch der Musizierstunden
  • Mitarbeitergespräch mit den Lehrpersonen
  • Organisation von Stellvertretungen
  • Bewilligung von Kurzurlaub
  • Anstellungsverfahren von Lehrpersonen
  • Schülerzuteilung
  • Raumzuteilung

4.14.2. Schulprogramm

  • Entwicklung in Zusammenarbeit mit dem Lehrerinnen- und Lehrerkonvent
  • Umsetzung
  • Überprüfung

4.14.3. Interne Evaluation

  • Organisation und Durchführung

4.14.4. Sekretariat

  • Führung
  • Mitarbeitergespräch

4.14.5. Organisation

  • Organisation und Gestaltung von Anlässen ( Musizierstunden, Konzerte, Projekte, etc.)

4.14.6. Finanzen

  • Erstellung des Budgets zuhanden des Schulrates
  • Einhaltung des Budgets
  • Verantwortung für den Instrumenten- und Aktivitätenfonds

4.14.7. Allgemeines

  • Verantwortung für Öffentlichkeitsarbeit
  • Interne und externe Kommunikation der Musikschule
  • Beratung der Erziehungsberechtigten
  • Anschaffungen
  • Teilnahme an Musikschulratsitzungen
  • Teilnahme an Schulleitungskonferenz

4.15. Stellvertretungen

4.15.1. Stellvertretungen Lehrpersonen

  • Die Verantwortung für Auswahl und Organisation von Stellvertretungen liegt bei der Schulleitung. Sie spricht sich nach Möglichkeit mit den zu vertretenden Lehrpersonen ab.

4.15.2. Stellvertretung Schulleitung

  • Die Konventsleitung schlägt in Absprache mit der Schulleitung dem Konvent Kandidaten für das Amt der Schulleitungs-Stellvertretung vor.
  • Der Konvent wählt zwei Lehrpersonen, welche bei einem Ausfall der Schulleitung interimistisch den künstlerisch-pädagogischen Teil der Aufgaben übernehmen.
  • Die kaufmännisch-administrativen Arbeiten der Schulleitung werden vom Sekretariat übernommen.

4.16. Anstellungsverfahren

4.16.1. Lehrpersonen

  • Die Schulleitung definiert in Absprache mit der Fachgruppe den Umfang und das Profil der neu zu besetzenden Stelle.
  • Die Schulleitung schreibt die Stelle in der Schweizerischen Musikzeitung aus.
  • Ein Auswahlgremium (Schulleitung, Lehrervertretung, interne Fachvertretung (wenn vorhanden) und Mitglied des Schulrats) prüft die Bewerbungen und nimmt die Probelektionen ab.
  • Jedes Mitglied des Auswahlgremiums benennt aus allen Bewerbungen 5 Favoriten. 3-4 der am häufigsten genannten Kandidaten werden zu Probelektionen eingeladen.
  • Die Probelektion beinhaltet einen pädagogischen Teil (25 Minuten) ein Vorspiel (10 Minuten) und ein Gespräch (ca.15 Minuten).
  • In der Regel wird dem Schulrat eine Person zur Wahl vorgeschlagen. Eine Berufung ist nach Absprache mit dem Auswahlgremium möglich.

4.16.2. Schulleitung

  • Der Schulrat definiert in Absprache mit der Schulleitungsstellvertretung, der Lehrervertretung und der Konventsleitung den Umfang und das Profil der neu zu besetzenden Stelle.
  • Die Ausschreibung in der Schweizerischen Musikzeitung wird durch das Schulratspräsidium veranlasst.
  • Ein Auswahlgremium (Schulratspräsidium,  Schulleitungsstellvertretung, Lehrervertretung und Konventsleitung) prüft die Bewerbungen, führt die Anstellungsgespräche durch und schlägt dem Konvent drei Kandidaten vor. Diese präsentieren sich dem Konvent. Der Konvent führt danach eine konsultative Abstimmung (geheim) durch und bestimmt damit den Wahlvorschlag an den Schulrat.

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5. Hausordnung

  • Ein aufgeräumtes und gelüftetes Unterrichtszimmer schafft Wohlbefinden für alle.
  • Instrumente und Mobiliar behandeln wir sorgfältig.
  • Die ideale Raumtemperatur ist nur gewährleistet, wenn die Heizungsventile nach dem Unterricht wieder auf die zimmerspezifische Grundeinstellung (siehe Anschlagbrett im Zimmer) zurückgestellt werden.
  • Nach dem Unterricht schliessen wir Fenster und Türen.
  • Essen und Kaffee trinken finden im Lehrerzimmer statt.
  • Für organische Abfälle benützen wir die Abfalleimer beim Eingang und im Lehrerzimmer.
  • Rollbrett und Trottinett  werden im Gang deponiert.
  • Wir übernehmen gemäss Plan die Verantwortung für das Schliessen des Haupteingangs. 
  • Bei Raumbenützung an Wochenenden und während der Ferien bleibt der Haupteingang immer abgeschlossen.

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6. Disziplinarordnung

Die Lehrpersonen der Musikschule können bei leichten Verstössen von Musikschülerinnen und Musikschülern gegen Disziplin und Anstand folgende Massnahmen ergreifen:

  1. kurzzeitige Wegweisung aus dem Unterricht;
  2. Aussprache mit den Erziehungsberechtigten bzw. mit den volljährigen Musikschülerinnen und Musikschülern.

Die Schulleitung kann bei schweren Verstössen von Musikschülerinnen und Musikschülern gegen die Vorschriften der Musikschule und die Disziplin folgende Massnahmen ergreifen:

  1. Aussprache mit den Erziehungsberechtigten bzw. mit den volljährigen Musikschülerinnen und Musikschülern.
  2. Androhung des Ausschlusses aus der Musikschule.
  3. Ausschluss aus der Musikschule.

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7. Begabtenförderung

  • Es gehört zum Auftrag der Musikschule, überdurchschnittliche Begabungen frühzeitig zu erkennen und mit geeigneten Massnahmen zu fördern. Dabei kommt der Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen, Schülerinnen und Schülern, Erziehungsberechtigten und Schulleitung  zentrale Bedeutung zu.
  • Speziell begabte Schüler und Schülerinnen haben die Möglichkeit sich für die Aufnahme in kantonale Förderklassen oder jene der  Musikakademie Basel zu bewerben.
  • Daneben trägt auch das Angebot der Musikschule  zur Förderung besonders begabter Kinder bei. Mit individuell eingerichteten Zeitgefässen, zusätzlichen Angeboten wie Gehörbildung, Ensembles, Nutzung verschiedener Auftrittsmöglichkeiten (eventuell in Zusammenarbeit mit anderen Musikschulen) soll ein möglichst inspirierendes Umfeld geschaffen werden.

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8. Formen der Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten, innerhalb der Musikschule und mit anderen Schulen

8.1. Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten

  • Wir streben einen guten Kontakt zu den Erziehungsberechtigten an.
  • Im ersten Semester findet eine Standortbestimmung statt.
  • Unterrichtsbesuche der Erziehungsberechtigten sind wünschenswert.
  • Wir pflegen einen regelmässigen Kontakt mit den Erziehungsberechtigten während der ganzen Ausbildungszeit.

8.2. Interne Zusammenarbeit

  • Wir streben eine offene Zusammenarbeit und Kommunikation an, um in unserer Schule eine motivierende Atmosphäre zu gewährleisten.
  • Wir werden bei Angelegenheiten, welche die ganze Schule betreffen, frühzeitig und umfassend informiert.

8.3. Zusammenarbeit mit anderen Schulen

  • Wir unterstützen gemeinsame Projekte mit anderen Schulen oder Musikschulen.
  • Wir unterstützen die mitwirkenden SchülerInnen und Schüler.

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9. Projekte

Die Musikschule fördert Projekte, die in einem musikkulturellen Zusammenhang stehen, wie beispielsweise:

  • Musiklager
  • Orchesterreisen
  • Klassenweise Besuche von Konzerten,
  • Orchester- oder Theaterproben,
  • Instrumentenbauer, etc.

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10. Gesundheitsaspekte

  • Die Musikschule stellt möglichst optimale Räumlichkeiten und geeignetes Mobiliar zur Verfügung.

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11. Bibliothek

  • Die Musikschule führt eine für alle Lehrpersonen zugängliche Ensembleliteratur-Bibliothek.

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12. Interne Evaluation

12.1. Grundsätze

  • Evaluation ist keine individuelle Aufgabe, sondern sie setzt Zusammenarbeit voraus.
  • Die individuelle Unterrichtsreflexion wird durch eine kollegiale „Aussensicht“ gestützt und ergänzt.
  • Die Evaluation ermöglicht der Schule einen gemeinsamen Arbeits- und Lernprozess.
  • Jede Art von Zusammenarbeit beruht auf Gegenseitigkeit; alle Beteiligten übernehmen abwechslungsweise verschiedene Rollen. Evaluation hat dabei nie eine beurteilende, sondern eine unterstützende Funktion.
  • Alle gemachten Notizen sind Eigentum der beobachteten Person.
  • Alle Gesprächsinhalte sind vertraulich.
  • Die Evaluationspartner sind frei wählbar und wechseln jährlich.

Jede Lehrperson wählt jährlich eine der folgenden Evaluationsformen:

12.2. Kollegiale Hospitation

  • Gegenseitiger Unterrichtsbesuch
  • Patenschüler: Gegenseitige Unterrichtsbesuche beim gleichen Schüler über einen grösseren selbst gewählten Zeitraum.
  • Gegenseitiger Besuch von Musizierstunden.
  • Eine Hospitation beinhaltet zudem ein Vorgespräch (Standortbestimmung, Beobachtungsauftrag) und ein Feedback. Die beobachtende Person stellt ihre Wahrnehmung und ihr Verständnis der Situation als Material für die Auseinander-setzung zur Verfügung, ohne zu belehren.

12.3. Gastschüler

  • In Absprache mit den Beteiligten findet über einen längeren Zeitraum ein Schüleraustausch statt. Die Lehrpersonen definieren, auf welche Aspekte des Unterrichts die Aufmerksamkeit gerichtet werden soll. Während des Austausches treffen sie sich regelmässig, um Fragen zu klären und um über ihre Beobachtungen zu berichten.

12.4. Arbeit im Unterrichtsteam                                                                      

  • Gemeinsame Ensembles werden abwechselnd von den beteiligten Lehrkräften unterrichtet. Durch die Anwesenheit aller beteiligten Lehrpersonen beim Unterrichten wird eine offene Werkstatt-Atmosphäre geschaffen. Die Beteiligten können auch einzelne Ensemblestunden alleine betreuen mit jeweiliger gemeinsamer Vor- und Nachbesprechung.

12.5. Intervisions-Gruppe

  • Eine Kleingruppe trifft sich mit dem Ziel, Erfahrungen aus dem Unterrichts-Alltag zu reflektieren. Die Moderation übernimmt jedes Mal ein anderes Mitglied der Gruppe. Zum Start einer Intervisions-Gruppe kann eine professionelle Hilfe zur Klärung der Spielregeln zugezogen werden.

12.6. Arbeitsgruppe Schüler-Feedback

  • Erarbeiten von Möglichkeiten zur Schülerbefragung. Zum Beispiel in Form eines Fragebogens, der dem Kollegium zur Verfügung gestellt werden kann.

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13. Konvent-Geschäftordnung

13.1. Zweck

  • Das Geschäftsreglement des Lehrerkonvents der Musikschule regelt dessen Organisation.

13.2. Konvent

13.2.1. Die ordentliche Sitzung des Konvents findet einmal pro Schuljahr statt.

13.2.2. Ausserordentliche Sitzungen werden nach Bedarf von der Konventsleitung einberufen oder wenn ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder eine solche verlangt.

13.2.3. Die Einladungen erfolgen in der Regel 4 Wochen vor dem Sitzungstermin.

13.3. Teilnahme, Stimm- und Wahlrecht

13.3.1. Der Lehrerkonvent setzt sich aus allen an der Musikschule angestellten Lehrpersonen zusammen und wählt die Konventsleitung.

13.3.2. Die Teilnahme ist obligatorisch.

  • Lehrpersonen mit Pensen an mehreren Schulen nehmen in der Regel am Konvent derjenigen Musikschule teil, an welcher sie das grösste Pensum unterrichten.

13.3.3. Im weiteren können eingeladen werden:

  • die Schulleitung
  • der Schulrat
  • das nicht unterrichtende Schulpersonal
  • weitere Personen bei den sie betreffenden Angelegenheiten.

13.3.4. Die unter 13.3.1. aufgeführten Mitglieder des Konvents sind stimmberechtigt und haben das aktive und passive Wahlrecht.

13.3.5. Folgende Personen können dem Konvent Anträge stellen:

  • alle Lehrpersonen der Musikschule
  • die Schulleitung
  • das nicht unterrichtende Schulpersonal
  • der Schulrat

Anträge sind bis spätestens 2 Wochen vor der Sitzung bei der Konventsleitung einzureichen.

13.4. Beschlüsse

13.4.1. Der Konvent ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Viertel der Stimmberechtigten anwesend ist.

13.4.2. Ein Beschluss des Konvents in Sachfragen bedarf der einfachen Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten.

13.4.3. Bei Wahlen gilt im ersten Wahlgang das absolute, in den nachfolgenden Wahlgängen das relative Mehr.

13.4.4. Bei Stimmengleichheit hat die Konventsleiterin/der Konventsleiter den Stichentscheid.

13.5. Protokoll

13.5.1. Über sämtliche Sitzungen des Konvents ist Protokoll zu führen.

13.5.2. Das Protokoll ist vom Verfasser und der Konventsleitung zu unterzeichnen.

13.5.3. Das Protokoll wird innerhalb von vier Wochen an die Mitglieder des Konvents, die Schulleitung und den Schulrat verteilt.

13.6. Konventsleitung

  • der Konventsleiter
  • der Konventsleiter Stellvertreter
  • der Protokollführer
  • die Konventsleitung konstituiert sich selbst

13.7. Wahl der Konventsleitung

  • Alle an der Musikschule tätigen Lehrpersonen können sich zur Wahl stellen.
  • Die Wahl erfolgt durch den Musiklehrerkonvent und richtet sich nach § 4 der Geschäftsordnung des Musiklehrerkonvents.
  • Die Wahlen/Wiederwahlen finden jährlich am ordentlichen Konvent statt.

13.8. Aufgaben der Konventsleitung

13.8.1. Die Konventsleitung leitet die Geschäfte des Konvents.

13.8.2. Sie bereitet in der Regel zusammen mit der Schulleitung die Sitzungen des Konvents vor.

13.9. Arbeitsgruppen

13.9.1. Bei Bedarf bildet der Konvent Arbeitsgruppen.

13.9.2. Diese bereiten zuhanden des Konvents einzelne Geschäfte vor oder klären Sachfragen ab.

13.9.3. Sie informieren die Konventsleitung und den Konvent über ihre Arbeit.

13.10. Vertretung des Konvents im Schulrat

13.10.1. Als Lehrervertreter im Schulrat sind nur stimmberechtigte Mitglieder wählbar.

13.10.2. Die Vertretung des Lehrerkonvents im Schulrat besteht aus 1 bis 2 Personen, die für eine Amtszeit von 2 Jahren gewählt werden. Eine Wiederwahl ist möglich.

13.11. Änderungen des Geschäftsreglements

Änderungen des Geschäftsreglements bedürfen der Annahme mit absolutem Mehr der anwesenden Stimmberechtigten.

13.12. Inkrafttreten

19. August 2006

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